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Montag, 28. Juni 2010

Junibeitrag (a) snord: In den Sonnenuntergang

Nun denn, die Zeit der Westernfiguren neigt sich dem Ende. Zumindest die Zeit auf meinem Maltisch. Diese vier Reiter beenden (bis auf eine Sonderfigur, die wohl noch ein paar Monate warten muss) meinen ersten "Black-Scorpion-Zyklus". Wobei ich zugeben muss, dass ich erst mit den Pferden und ihren gleichmäßigen Fellfarben, dann mit ihrer Standfestigkeit und schließlich mit dem Aufsetzen und Anmalen der Reiter viele, viele Probleme hatte und die Viecher regelmäßig wieder vom Maltisch verschwanden. (Zum Prokrastinieren in der Malbranche siehe auch den nächsten Post.) Und ab in den Sonnenuntergang:









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Donnerstag, 27. Mai 2010

Maibeitrag snord: Gruppenbild ohne Dame

Vier Reiter stauben seit zwei Wochen auf meinem Schreibtisch zu. Die Erkenntnis, dass ich zunächst die Pferde komplett bemalen, mich dann erst um die Vorderseite der Oberkörper und die Innenseite der Beine der Reiter kümmern muss und danach erst die Figuren zusammensetzen kann, naja, die hat mich irgendwie fertig gemacht. Zum Glück sind es die letzten Figuren für die Karl-May-Gedenkspiele, denn die Mexikaner sind Anfang des Monats fertig geworden! An ein oder zwei Stellen, die ich hier nicht verraten werde, habe ich etwas handwerklich gepfuscht und auch das "Letzte Detail" irgendwann einfach mal gut sein lassen. Aber als Gruppe gefallen mir die Jungs inzwischen richtig gut.



Diese Dame wollte nicht mit auf's Gruppenbild und auch ihr Gesicht nicht zeigen ...



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PS: Black Scorpion wird mich dieses Jahr dennoch weiter verfolgen, erwähnte ich, dass da noch ein Haufen Minis liegt? Die Fantasy-Piraten? Nicht ganz so Staubtrocken das Thema ...

Montag, 26. April 2010

Aprilbeitrag snord: "Strumpet" - Dirne/Hure

LEO ist einer meiner besten Freunde, wenn ich mal wieder im Internet über meine begrenzten Englischkenntnisse stolpere. So habe ich meinen langgehegten Verdacht bestätigen können, dass "Strumpet" kein blöd klingender Name, sondern eine Berufsbezeichnung ist. (Auch wenn hier kein Ausbildungsberuf im engeren Sinne vorliegt, was aber wiederum eine halbaktuelle soziale Diskussion ist und an dieser Stelle die Assoziationskette bis zur Sozialversicherungsmöglichkeit und -pflicht im Rotlichtmilieu sowie die Zuordnung zu einer Berufsgenossenschaft nicht abgeschlossen werden soll. Wobei Terry Pratchetts "Näherinnengilde" eine elegante Lösung darstellt ... )





Ich habe jedenfalls meinen Frieden mit Beigetönen geschlossen und rufe dazu auf, mir Namensvorschläge für die junge Dame zu machen, die

a) sowohl in ein Western- als auch in ein Piratensetting passen und
b) ihr die wohlverdiente Würde lassen, die ich durch die Artikelbezeichnung seitens Hasselfree gefährdet sehe.

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Dienstag, 23. Februar 2010

Februarbeitrag snord: Barock und Rock 'n' Roll

Der Februar war kurz und krank. Für das Westernprojekt habe ich mich noch aufraffen können, vier reiterlose Pferde zu bemalen, die als townsfolk durchgehen sollen. Und für unser, weiterhin kaum wachsendes, Szenario habe ich die "Gouvernors daughter" von Black Scorpion Miniatures ausgegraben, die als Puffmutter einspringen muss.



Bei BS wächst zur Zeit auch die Fantasy Pirates Serie weiter, knapp 20 Figuren davon liegen hier tief, tief in meiner Giftküche, unter anderem ein Goblin, der sich für Napoleon hält - was auch die Überleitung zu den beiden anderen Figuren ist:)

Nach Jahren habe ich wieder zwei richtige Blood Bowl Spiele austragen können und nach ein paar Monaten Reifezeit auch mein GoblinSoccer wieder ausgegraben, das ich auf dem Gardemanöver-Freitag spielen lassen will. In diesem Zusammenhang habe ich die letzten meiner Gobbos von Games Workshop angemalt, ein Team, das nie ein Spiel gewinnen wird, aber zumindest behaupten kann "über Jahre gewachsen zu sein." So groß Gobbos halt wachsen ...





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Dienstag, 26. Januar 2010

Januarbeitrag Snord: Die Wirtsfamilie

28 mm Figuren sind 28 mm Figuren. Es sei denn, man hat vor, sie im Reich der 32 mm Figuren (dem "Heroic Scale") einzusetzen - dann sind es nur noch Wichte. Dieser Gefahr war mir im letzten Jahr bewusst, als ich mich entschied, für unser Bremer Westernprojekt die coolsten GunfighterInnen zu bestellen, die ich im Netz finden konnte: Die 32 mm "Tombstone" Reihe von Black Scorpion. Leider findet sich darin kaum eine Figur ohne Waffe in der Hand und meiner Meinung nach kann man kein Stadt-Szenario basteln, in dem von Anfang an alle Bürger mit Colts und Schrotflinten spazieren gehen. Mir fehlte noch das Townsfolk. Also, und weil ich eine gute Ausrede für weitere Figurenkäufe brauchte, bin ich auf Hasslefree ausgewichen, die einen "Barman", eine "Barwench" und drei "Village Kiddies" im Sortiment haben. Nun habe ich meine, leicht zwergwüchsige, Wirtshausfamilie, wobei die Kiddies halt Kiddies sind, die Barwench genug charakterliche Größe zum Bestehen hat und der Wirt eventuell, wenn ich dann irgendwann einen Saloon bauen sollte, einen erhöhten Boden hinter dem Tresen bekommt ...

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PS: Dass die mitgelieferten Basen von Hasslefree einen Bruchteil kleiner als die GW und Black Scorpion Basen sind, ist in diesem Kontext unfair.

PPS: Das "Bremer Westernprojekt" umfasst den Plan, 30-40 Black Scorpion Figuren in einer selbstgebauten Siedlung eigene Szenarien spielen zu lassen. Die zwei Projekt- und Umsetzungsverantwortlichen kämpfen zur Zeit mit Holzleim und Balsaholz.

PPPS: "Unbewaffnet" war mein Plan, mein kleiner Fehler ist mir ein Stück zu spät aufgefallen. Leider fehlen allen mir bekannten Regelwerken die Kampfwerte für Holzschwerter.