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Dienstag, 16. November 2010

Novemberbeitrag snord: 15 mm Abschluss

Nun denn, nie wieder 15 mm ... obwohl, ein paar Orks, Magier oder eine Kanone könnte man natürlich noch gebrauchen. Und wo die zufällig noch im Schuhkarton liegen ... nein, später. Für dieses Jahr ist der 15 mm Wahnsinn abgeschlossen und die bekloppte Idee, über 40 Figuren in einem Rutsch zu grundieren wird mir soooo schnell auch nicht wieder kommen. Hier der stolze Rest, inklusive der vierten Standarte:



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Sonntag, 10. Oktober 2010

Oktoberbeitrag snord: 15 mm die zweite Fortsetzung und Fantasy Piraten

Die 15 mm Figuren gehen mir langsam auf die Nerven. Gürtelschnallen sind in dieser Größe nicht komisch! Neben den hier abgebildeten vier Figuren sind noch drei weitere fertig geworden, darunter auch die letzte Standarte. Noch knapp 10 weitere Figuren und dann muss ich mir nur verkneifen, weitere davon zu grundieren. Aus lauter Frust habe ich zwischendurch die ersten beiden Zwerge der Fantasy Piraten aus der Black Scorpion Reihe angemalt. Was mich bei aller Malerei, die mir dieses Jahr viel Spaß gemacht hat, zudem beruhigt: Ich habe recht viel gespielt. Zwar meistens Blood Bowl, das alte Spiel, aber zum Jahresende werden dann wohl auch die 15 mm Figuren endlich einmal mit mehreren Spielern getestet.

Die Fotos muss ich wohl mal ein wenig kleiner abspeichern. Sooooo groß sind die Zwerge (28 mm) nun auch wieder nicht. Und was man auf den Bildern an Malfehlern sieht, fällt in der Realität niemandem auf ...

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Freitag, 10. September 2010

Septemberbeitrag snord: 15 mm Fortsetzung

Wieder ein Suchbild. Acht weitere Figuren habe ich inzwischen angemalt. Darunter auch zwei der Standarten, von denen ich pro Spieler eine als Hauptfigur einsetzen will. Und da das Spiel für bis zu sechs Spieler (mit bis zu sechs Figuren pro Spieler) gedacht ist ... ich mich schon vorausschauend auf vier Testspieler heruntergehandelt habe, da man eh fast nie mehr auf einem Haufen finden kann ... bleiben mir immer noch zwei Standarten und sechs Figuren anzumalen. Im Oktober wird dann hoffentlich gespielt. Aber zurück zum Suchbild: Acht gemalte Figuren behaupte ich. Neun Figuren sind auf der Zusammenstellung zu sehen. Welche ist doppelt? (Lösungshinweis: Es ist kein Fernkämpfer ... )



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Montag, 23. August 2010

snords welt (2)

Vom Kontinentaldrift überholt ...

Doch schauen wir uns zunächst den Anfang unseres traurigen Gleichnisses an: Ein armer kleiner Prokrastinat sitzt an seinem überladenen Schreibtisch, rührt gedankenverloren mit seiner linken Hand einen drei Nuller Pinsel in einem Glas mit frischem Wasser und stellt mit der rechten und einigen, in ihren Basen wackelnden, Zinnminiaturen From Desk, nein, Dusk Till Dawn nach. Hinter dem Wasserglas wachsen Farbtöpfe, einem Efeu gleich, die Wand hoch, eingetrocknete Farbreste rauschen ab und an die Steilhänge herab und begraben halb die handgemalte "Achtung Steinschlag" Warnung. Zinnarme und Basenränder lugen aus größeren Farbklumpen, zeugen von Malversuchen mit unverdünnten Farben. Mit Acryl marmorierte Blister, ausgedruckte und korrigierte Skirmish-Regelhefte, mehrere verklebte Grundierungssprays, zwei versehentlich mit Energydrinks aufgefüllte Würfelbecher und mehrere unvollendete Mangaserien wachsen über den Abstelltisch hinüber zu den Wandregalen, bilden einen, ebenso wie das Original die Götter erzürnenden, Turm zu Babel, bilden eine monty pythoneske Brücke zwischen den beiden Kilimanjaros, bilden ein Mahnmal der Verneinung der vierten Dimension. Zwischen den aufgetürmten Keks-, Pizza- und Nudelauflaufresten, die sich in der Mitte des Schreibtisches mit den zigtausenden unbemalten Miniaturen vergessener oder unveröffentlichter Regelsysteme mischen, flackert dunkel der 42"-Bildschirm der Serveranlage, die anstelle der Zentralheizung für angenehme Temperaturen im oberen 40°C Bereich sorgt. Kaum kann man erahnen, dass dort seit ein paar Tagen eine Endlosschleife von youtube Mitschnitten der beliebten ARD-Sendung "Die schönsten Eisenbahnstrecken Deutschlands" läuft. Und unser Prokrastinat träumt von seinem Meisterstück, dem winkenden Kaiser auf der bröckelnden Kaimauer, der den zähnefletschenden Kaiman im Wasser übersieht. Diesen Monat würde er es endlich angehen können. Diesen Monat. Im März. Nein, es ist ja schon April. Oder Mai? Vielleicht schon Juni. Eventuell Juli. Egal, zunächst würde er das Wasser zu Ende umrühren und dann, ja dann ...

Und das ist dann leider auch schon das Ende des Gleichnisses. Der Anfang ist das Ende, das Ende der Anfang. Mit einem Hauch von Häme. Und einem Krümelchen Hoffnung, denn kaum wurde man vom Kontinentaldrift überholt, ist man ihm knappe 40.000 Kilometer voraus.

Dienstag, 10. August 2010

Augustbeitrag snord: 15 mm

Fantasy Piraten wollte ich malen. Doch dann ist mir bei meinen Eltern, auf der Suche nach ganz anderen Dingen, ein Schuhkarton mit alten Demonworld Miniaturen im 15 mm Maßstab in die Hände gefallen. Die viel gehassten Imperiumsstreitkräfte. Hatte ich mir doch damals geschworen, wenn ich schon Fantasy spiele, nie wieder Menschen zu wählen - worin liegt denn der Spaß an einer Fantasy-Welt, wenn man dann doch nur wieder im Mittelalter landet? Blöd gelaufen, damals. Die Anderen hatten Spaß mit Orks, Zwergen und, naja, Elfen. Außerdem liegen mir keine Massenarmeen, bei denen man 40 Minis für eine Einheit anmalen und dann auch noch bis zu fünf Figuren auf eine Base kleben muss. Auch blöd. Seit Jahren spekuliere ich nun allerdings darauf, dass wir irgendwann mal wieder eine Armageddon-Runde starten, oder ich die Minis anderweitig verwenden kann. Und da kam mir eine Idee ... Doch davon ein anderes Mal mehr, ein Probegesellschaftstabletopspiel habe ich hinter mir, die ersten Spielkarten sind gebastelt und hier kommen die ersten Krieger aus "Die Ritter des Königs", inkl. eines der sieben identisch bepinselten Orks. (Ein Suchbild also.)



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PS: Die Zusammenstellung, weil ich spielen musste um mit Gimp warm zu werden.

Montag, 28. Juni 2010

Junibeitrag (b) snord: Spiegelbild

Das Thema der "Welten hinter den Spiegeln" findet sich häufig, häufig. Und hat mich noch jedes Mal beeindruckt. Man denke an "Alice hinter den Spiegeln", der zweite und eher unbekannte Band nach "Alice im Wunderland", man denke an Esme Wetterwachs Kampf gegen ihre böse Schwester in einem Scheibenweltroman, dessen Namen ich mal wieder vergessen habe, man denke an das todtraurige "Durch einen Spiegel, in einem dunklen Wort" von Jostein Gaardner.

Mich hat das Thema erwischt, als ich im letzten Jahr die verschiedenen Kiddies von Hasslefree gefunden habe und nebenbei zum x-ten Male die Fantasy-Piraten von Black Scorpion bewunderte. Ein toller Anlass, mir zu Weihnachten bei zwei Firmen Figuren zu bestellen und ... naja ... einen halben Spiegel zu basteln, ein Skelett halb zu zersägen und ... ... ... sich an neue Maltechniken zu trauen ... ... ... ... und nach Monaten die Schwächen Schwächen sein zu lassen und endlich das erste komplett auf eigenem Mist gewachsene Mini-Diorama zu beenden. Nach einem halben Jahr und gefühlten 200 Minis, die als Lückenbüßer einspringen mussten.











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PS: Damit war dann auch der Schritt von den Western- zu den Piratenfiguren getan.

Junibeitrag (a) snord: In den Sonnenuntergang

Nun denn, die Zeit der Westernfiguren neigt sich dem Ende. Zumindest die Zeit auf meinem Maltisch. Diese vier Reiter beenden (bis auf eine Sonderfigur, die wohl noch ein paar Monate warten muss) meinen ersten "Black-Scorpion-Zyklus". Wobei ich zugeben muss, dass ich erst mit den Pferden und ihren gleichmäßigen Fellfarben, dann mit ihrer Standfestigkeit und schließlich mit dem Aufsetzen und Anmalen der Reiter viele, viele Probleme hatte und die Viecher regelmäßig wieder vom Maltisch verschwanden. (Zum Prokrastinieren in der Malbranche siehe auch den nächsten Post.) Und ab in den Sonnenuntergang:









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Dienstag, 22. Juni 2010

snords Welt

Ich bin mir nicht ganz sicher, ob wir es hier bei den Figuren belassen sollten ... Aber nun hatte ich schon versprochen mal meine Gedanken zu zinnreligiösen Einstellungen zu formulieren und den Link zu der Frühstücksminiaturenschmiede fand ich auch bemerkenswert. Also werfe ich reine Texte unter dem Titel "snords Welt" ein. Kann man diskutieren.

Die folgenden Zitate stammen aus dem englischen forum-of-doom, das im Bereich Hasslefree erlaubt, die Hausfrau der Firma Persönliches zu fragen. (Hauptsache die Fragen erlauben megalomane Antworten englisch-lakonischer Färbung.) Die Beiträge sind von mir teilweise gekürzt. Grymn sind die SF-Zwerge von Hasslefree.

Ask Sally (libertee)

Annie: "Do you get lots of weirdos buying the naked chicks? whats the weirdest been?"
Brandlin: "the real wierdo's buy the zombies ..."
libertee: "ahh client confidentiality and the 'dominatrix oath' means i cant discuss who buys what (although you naughty boys know who you are and i shall deal with you later...) i suppose the weirdest thing that i can tell you is when they buy every single naked/semi-naked chick and get them sent to a work address so their wives/girlf friends wont find out. i asked someone once why they couldnt take them home and he said his wife would get insecure in their relationship............of a 3cm tall piece of metal?? the really, really, really real pervs buy and fixate on Grymn ... now it is their wives that need to worry"
Brandlin: "I married a short woman..."
Thadrin: "Seeing as I'm probably part of this group I would like to point out that (1) my wife is over 6', and thus utterly un-dwarf like and (2) every bit as obsessive about the materials for the making of new necklaces or cross-stiching stuff as I am my small metal soldiers. (hey, fellas - the Women are every bit as bad as us!) and (3) I personally can't stand the nekkid minis. I can see why some of them would have their uses...but for the most part I just ignore them in favour of the mountain of cool stuff I wouldn't be embarrased to have sat on my painting tray if we had an unexpected in-laws visit."
Voltan: "They make me feel slightly less inadequate"

Was mich resümieren lässt: a) Zombies mag ich nicht. b) Nackte Zinnfigurenfrauen sehen teilweise sehr, naja, niedlich aus, zum Spielen eignen sie sich jedoch kaum - und ich will keine reinen Vitrinenfiguren malen, sondern spielen. c) Die sind ja alle verrückt ... (siehe http://brandlin.blogspot.com/ )

Donnerstag, 27. Mai 2010

Maibeitrag snord: Gruppenbild ohne Dame

Vier Reiter stauben seit zwei Wochen auf meinem Schreibtisch zu. Die Erkenntnis, dass ich zunächst die Pferde komplett bemalen, mich dann erst um die Vorderseite der Oberkörper und die Innenseite der Beine der Reiter kümmern muss und danach erst die Figuren zusammensetzen kann, naja, die hat mich irgendwie fertig gemacht. Zum Glück sind es die letzten Figuren für die Karl-May-Gedenkspiele, denn die Mexikaner sind Anfang des Monats fertig geworden! An ein oder zwei Stellen, die ich hier nicht verraten werde, habe ich etwas handwerklich gepfuscht und auch das "Letzte Detail" irgendwann einfach mal gut sein lassen. Aber als Gruppe gefallen mir die Jungs inzwischen richtig gut.



Diese Dame wollte nicht mit auf's Gruppenbild und auch ihr Gesicht nicht zeigen ...



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PS: Black Scorpion wird mich dieses Jahr dennoch weiter verfolgen, erwähnte ich, dass da noch ein Haufen Minis liegt? Die Fantasy-Piraten? Nicht ganz so Staubtrocken das Thema ...

Montag, 26. April 2010

Aprilbeitrag snord: "Strumpet" - Dirne/Hure

LEO ist einer meiner besten Freunde, wenn ich mal wieder im Internet über meine begrenzten Englischkenntnisse stolpere. So habe ich meinen langgehegten Verdacht bestätigen können, dass "Strumpet" kein blöd klingender Name, sondern eine Berufsbezeichnung ist. (Auch wenn hier kein Ausbildungsberuf im engeren Sinne vorliegt, was aber wiederum eine halbaktuelle soziale Diskussion ist und an dieser Stelle die Assoziationskette bis zur Sozialversicherungsmöglichkeit und -pflicht im Rotlichtmilieu sowie die Zuordnung zu einer Berufsgenossenschaft nicht abgeschlossen werden soll. Wobei Terry Pratchetts "Näherinnengilde" eine elegante Lösung darstellt ... )





Ich habe jedenfalls meinen Frieden mit Beigetönen geschlossen und rufe dazu auf, mir Namensvorschläge für die junge Dame zu machen, die

a) sowohl in ein Western- als auch in ein Piratensetting passen und
b) ihr die wohlverdiente Würde lassen, die ich durch die Artikelbezeichnung seitens Hasselfree gefährdet sehe.

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Freitag, 26. März 2010

Märzbeitrag snord: Fantastisch Fanatisch

Nicht nur GW produziert Gobbos - auch viele andere Hersteller sind dem chaotischen Verlierercharme erlegen. Tief im Netz kann man etwa einen Sportreporter Gobbo finden, der mit Mantel, Mütze und Mikro ganz nah am Spiel dran ist. In einer Sonderproduktion gab es ihn dann auch passend zu den vier Jahreszeiten - die Wintervariation war ein Schneemann, aus dem eine grüne Nasen- und zwei Ohrenspitzen herausragten. Hätten mich damals die Versandkosten über den Teich nicht abgeschreckt ... Egal, auch die deutsche Figurenschmiede Gamezone Miniatures, die sehr nah am Warhammer-Horizont produziert, hat drei "Mad Goblins" in ihrem Portfolio. Zwei davon haben sich neulich in meinem Rucksack wiedergefunden. Blöde Spontankäufe. Aber schöne Figuren. Wenn der zweite auch ein wenig unglücklich fotografiert ist und es ein Horror ist, die Viecher an den Handgelenken zu kleben: Die Dynamik der Figuren ist einfach genial.







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PS: Ich hätte ja fast noch ein paar Pilze geknetet ...

Dienstag, 23. Februar 2010

Februarbeitrag snord: Barock und Rock 'n' Roll

Der Februar war kurz und krank. Für das Westernprojekt habe ich mich noch aufraffen können, vier reiterlose Pferde zu bemalen, die als townsfolk durchgehen sollen. Und für unser, weiterhin kaum wachsendes, Szenario habe ich die "Gouvernors daughter" von Black Scorpion Miniatures ausgegraben, die als Puffmutter einspringen muss.



Bei BS wächst zur Zeit auch die Fantasy Pirates Serie weiter, knapp 20 Figuren davon liegen hier tief, tief in meiner Giftküche, unter anderem ein Goblin, der sich für Napoleon hält - was auch die Überleitung zu den beiden anderen Figuren ist:)

Nach Jahren habe ich wieder zwei richtige Blood Bowl Spiele austragen können und nach ein paar Monaten Reifezeit auch mein GoblinSoccer wieder ausgegraben, das ich auf dem Gardemanöver-Freitag spielen lassen will. In diesem Zusammenhang habe ich die letzten meiner Gobbos von Games Workshop angemalt, ein Team, das nie ein Spiel gewinnen wird, aber zumindest behaupten kann "über Jahre gewachsen zu sein." So groß Gobbos halt wachsen ...





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Dienstag, 26. Januar 2010

Januarbeitrag Snord: Die Wirtsfamilie

28 mm Figuren sind 28 mm Figuren. Es sei denn, man hat vor, sie im Reich der 32 mm Figuren (dem "Heroic Scale") einzusetzen - dann sind es nur noch Wichte. Dieser Gefahr war mir im letzten Jahr bewusst, als ich mich entschied, für unser Bremer Westernprojekt die coolsten GunfighterInnen zu bestellen, die ich im Netz finden konnte: Die 32 mm "Tombstone" Reihe von Black Scorpion. Leider findet sich darin kaum eine Figur ohne Waffe in der Hand und meiner Meinung nach kann man kein Stadt-Szenario basteln, in dem von Anfang an alle Bürger mit Colts und Schrotflinten spazieren gehen. Mir fehlte noch das Townsfolk. Also, und weil ich eine gute Ausrede für weitere Figurenkäufe brauchte, bin ich auf Hasslefree ausgewichen, die einen "Barman", eine "Barwench" und drei "Village Kiddies" im Sortiment haben. Nun habe ich meine, leicht zwergwüchsige, Wirtshausfamilie, wobei die Kiddies halt Kiddies sind, die Barwench genug charakterliche Größe zum Bestehen hat und der Wirt eventuell, wenn ich dann irgendwann einen Saloon bauen sollte, einen erhöhten Boden hinter dem Tresen bekommt ...

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PS: Dass die mitgelieferten Basen von Hasslefree einen Bruchteil kleiner als die GW und Black Scorpion Basen sind, ist in diesem Kontext unfair.

PPS: Das "Bremer Westernprojekt" umfasst den Plan, 30-40 Black Scorpion Figuren in einer selbstgebauten Siedlung eigene Szenarien spielen zu lassen. Die zwei Projekt- und Umsetzungsverantwortlichen kämpfen zur Zeit mit Holzleim und Balsaholz.

PPPS: "Unbewaffnet" war mein Plan, mein kleiner Fehler ist mir ein Stück zu spät aufgefallen. Leider fehlen allen mir bekannten Regelwerken die Kampfwerte für Holzschwerter.

Sonntag, 3. Januar 2010

Der Kult des Farbtrolls

Erläuterndes: Der Kult des Farbtrolls sieht seinen alleinigen Zweck darin, in regelmäßigen Abständen Zinnminiaturen anzumalen und Figurenschubsereien zu fördern. Als konfessions- und regelwerkunabhängiger Zusammenschluss dient er ausschließlich dem Vorwand, geologisch und ideologisch grenzübergreifend fachzusimpeln (überhaupt zu "simpeln"), zu kommunizieren und das nächste unbenötigte Monster aus einem veralteten Regelsystem zu grundieren.

Zweckdienliches: Die Anhänger des Farbtrolls haben sich bei ihrer Ehre dazu verpflichtet, jeden Monat eine neu angemalte Zinnminiatur vorzustellen und mit ein wenig Hintergrundtext, eigenen Regelauslegungen oder völlig irrsinnigen Halluzinationen zu garnieren. Neben den offensichtlichen Minis gelten auch selbsterstellte Geländestücke, Gegenstände, Dioramen, ausgefallene Spielhilfen und der ganze restliche Krempel, der den Figurenkult ausmacht, als zulässige Veröffentlichungen. Hauptsache, der Witz stimmt.

Warnendes: Da die Ehre in Abhängigkeit vom Individuum ein unterschiedlich hoher Einsatz ist, droht säumigen Anhängern zudem "Die Häme der Alten Männer". Das ist böse, eventuell ungerecht, aber nicht zu verhindern.

Dogmatisches: Der Kult des Farbtrolls stellt sich ausdrücklich gegen den Leistungsdruck der modernen Gesellschaft, den unzähligen Malwettbewerben im Netz und postuliert die Idee und den Witz als der Umsetzung und Technik vorangestellte Eigenschaften einer gelungenen Miniatur.

Ehrendes: Zu jedem Kult gehört, wie auch zu jeder Geheimgesellschaft, jedem Männerverein und jedem einzelnen, kleinen Mitarbeiter eines DAX-Unternehmens, ein toller Titel. Jedem Anhänger des Farbtrolls wird bei Gelegenheit ein toller Titel verliehen. Und Orden gibt es natürlich auch. Für jeden bemerkenswerten Beitrag darf ein Orden vorgeschlagen werden. So.